Behandlung...



Man stelle sich einen Röntgenmitarbeiter vor, der seinem Nachfolger beim Schichtwechsel sagt: „Ich bin etwas spät. Kannst du meinen letzten Patienten übernehmen und die Röntgenaufnahme des Brustraums zu Mrs. Johansson runter bringen?” Sein Kollege ist gerade hereingekommen, nimmt die Aufnahme, geht zu den Patientenzimmern und sieht die Beschriftung „Johnson” an einem Zimmer. Er tritt ein, um die Aufnahme zu übergeben. Ein barcodebasiertes Bestätigungssystem würde ihn davor bewahren, sie dem falschen Patienten zu übergeben. Im günstigsten Fall würde sein Fehler nur zur Folge haben, dass eine Röntgenaufnahme doppelt erstellt werden muss. Wenn es jedoch um eine wichtige Operation geht und der Patient hierfür wurde falsch identifiziert, könnten die Folgen fatal sein.

Das Einscannen eines Barcode-Armbands zur Patientenidentifizierung könnte chirurgischen Teams, Lungentherapeuten, Röntgenologen, physikalischen Therapeuten und anderem Pflegepersonal die Sicherheit geben, dass sie die richtige Behandlung auch dem richtigen Patienten angedeihen lassen. „Überflüssige oder nicht angebrachte Behandlungen“ liegen laut Dr. Bailey nur knapp hinter „Medikationsfehlern” bei den Begründungen für Schadenersatzansprüche. Das Vermeiden dieser Fehler bietet deutliche Vorteile bei der Sicherheit und Haftungsverpflichtungen.



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