> DataMatrix_Die Codierung der Zukunft
Der DataMatrix Code gilt als wichtigster Vertreter der zweidimensionalen Codes. Der DataMatrix Code ist bereits Norm und nicht zuletzt deshalb die Codierung der Zukunft. Der Verband der amerikanischen Elektronik-Industrie (EIA) und auch das zuständige Gremium der Autoindustrie (AIAG) haben sich bereits im Oktober 1994 für diese neuartige, maschinell lesbare Kennzeichnung entschieden. Den Ausschlag zu Gunsten von DataMatrix gab dabei die hohe Informationsdichte und die omnidirektionale Lesbarkeit.
Die am meisten verbreitete Version ist der DataMatrix ECC200. Die Größe des rechteckigen oder quadratischen Codes ist variabel. Die einzelnen Symbolelemente sind je nach Markiertechnik rund oder quadratisch.
Suchelemente sind eine waagerechte und eine senkrechte Begrenzungslinie ( sogenanntes “Findpattern”), welche die Ecke beschreiben und bei der Lesung zur Orientierung dienen. Die Anzahl der Codemodule ist im “Alternating Grid” festgelegt. Dies sind die beiden unterbrochenen Linien gegenüber des “Findpattern”. Je höher die Anzahl der Module ist, desto größer ist die Speicherkapazität des Codes. Zwischen den äußeren Begrenzungslinien liegt der eigentliche Datenbereich.
Ein weiterer Vorteil des DataMatrix Codes ist die Rekonstruktion des Dateninhaltes durch die Reed-Solomon Fehlerkorrektur, selbst dann, wenn bis zu 25% des Codes zerstört wurden.
Zudem ist der DataMatrix völlig lizenzfrei und uneingeschränkt für jedermann einsetzbar.


