Druckmöglichkeiten für Armbänder...



Barcodes können direkt bei der Produktion auf die Armbänder gedruckt oder als getrennte Etiketten gedruckt und per Hand aufgebracht werden. Die Produktion in einem Schritt ist am komfortabelsten. Allerdings ist der getrennte Etikettendruck angebracht, wenn Armbänder zum Einsatz kommen sollen, bei denen die Information in ein Sichtfenster eingeschoben wird (mehr hierzu im Kapitel zur Auswahl des Armbandmaterials). Barcode-Etiketten können auch auf Armbänder ohne Sichtfenster aufgeklebt werden, jedoch muss dabei große Sorgfalt angewandt werden, um sicherzustellen, dass sich nichts ablöst, die Klebefläche hält und der Barcode nicht beschädigt wird. Es können entweder Thermo- oder Laserdrucker für den Druck der Barcode-Armbänder zum Einsatz kommen. Thermodrucker sind wesentlich besser geeignet für die Erstellung von Barcodes, da Laserdrucker aufgrund des Drucks von DIN A4-Formaten wesentlich mehr Papierabfall erzeugen.

Beim Thermodruck bieten die Leistung und Gesamtkosten mehr Vorteile als ein Büro-Laserdrucker für den Druck von Armbändern bieten kann. Thermodruck ist daher auch in der Industrie die vorherrschende Barcode- Drucktechnologie für wichtige Anwendungen. So nutzen weltweit tätigeVersanddienstleister, Fertigungsunternehmen, militärische Organisationen und Logistikanbieter Thermodrucker, um sicherzustellen, dass ihre Barcodes zuverlässig da zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden. Qualitätsanforderungen im Gesundheitswesen und die Nutzungsbedingungen bedingen eine hervorragende Barcode-Symbolqualität, die nur Thermodrucker bieten. Scanner entschlüsseln die Informationen von den Barcodes durch das Messen der Zwischenräume zwischen eng und weit voneinander entfernten Elementen und des Kontrastes zwischen schwarzen Balken und weißen Zwischenflächen. Wenn die Verhältnisse oder Kontraste schwach ausgeprägt sind, kann der Barcode nur schwer oder gar nicht gelesen werden. Wie oft hat man schon im Supermarkt den Kassierer mit dem Scanner und einem unleserlichen Barcode kämpfen sehen. Letzten Endes gibt er meist auf und gibt die UPC-Nummer direkt ein. Bei Beachtung der Barcode-Qualität können Krankenhausverwalter ähnlichen Szenen am Bett des Patienten vorbeugen. Die Zeit der Pflegekräfte ist zu wertvoll, um sie damit zu verschwenden, sich mit Barcodes von schlechter Qualität herumzuärgern. Gehetzte manuelle Dateneingaben durch eine frustrierte Pflegekraft bedingen ein zu hohes Fehlerrisiko. Dabei lassen sich Barcodes in vertikaler oder Leiteranordnung schneller und einfacher einlesen als solche, die horizontal (wie ein Gartenzaun) gedruckt sind.

Thermodrucker produzieren einzelne Armbänder und Etiketten einzeln. Laserdrucker dagegen müssen häufig ein ganzes Blatt mit Etiketten auf einmal drucken, was Abfall und unnötige Kosten zur Folge hat. Laserdrucker neigen aufgrund der Klebeschicht auch zu Staus, wenn sie zum Druck von Etiketten genutzt werden. Dies ist jedoch kein Problem für Thermodrucker, die speziell für den Druck von Etiketten und nicht von Dokumenten entwickelt wurden. Thermodrucker können eine Vielzahl an Armband- und Etikettenmaterialien akzeptieren, so dass eine einzelne Einheit genutzt werden kann, um Armbänder, Probenetiketten, Bestandsanhänger, Etiketten für Disketten oder anderes zu drucken. Die Unterschiede beim Drucken und den Materialien verleihen Thermodruckern bei Barcode-Anwendungen im Gesundheitswesen kostenmäßig einen Vorteil gegenüber Laserdruckern. Mehr Informationen hierzu finden Sie im White Paper von Zebra „Best-in-Class Bar Coding: The Business Case for a Dedicated Thermal Label Printer”. Zudem können nur Thermodrucker gleichzeitig Barcode-Armbänder drucken und einen RFID-Chip kodieren, der entweder in das Etikettenmaterial oder das Armband selbst eingebettet ist. Thermo-Armbanddrucker sind daher eine hervorragende und effiziente Wahl, wenn RFID eingesetzt wird – sei es in Verbindung mit Barcodes oder als primärer Informationsträger.

RFID ist eine im Gesundheitswesen sowie naturwissenschaftlichen und anderen Branchen zunehmend genutzte Technologie. Etiketten mit eingebetteten RFID-Chips können mehr Daten als Barcodes aufnehmen und automatisch eingelesen werden, ohne dass Bedienereingriffe erforderlich sind. Insbesondere im Kampf gegen gefälschte Arzneimittel empfiehlt die FDA den Einsatz von RFID wärmstens. Auch viele andere Organisationen setzen auf diese neue Technologie für das Management von Lager, Wirtschaftsgütern und der Lieferkette. Um mehr über RFID und seine potentiellen Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen zu erfahren, besuchen Sie bitte www.rfid.zebra.com and www.lifesciences.zebra.com.



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