Welche Informationen sollten enthalten sein?
Barcodeauszeichnung gewährleistet in jedem Fall - egal wo und wie sie eingesetzt wird – schnelle genaue Dateneingaben. Der Vorteil der Zeiteinsparungen für das Pflegepersonal liegt auf der Hand. Zeiteinsparungen können jedoch auch in einer Vielzahl von administrativen und nicht-medizinischen Aktivitäten, bei denen Patienteninformationen erfasst werden, erzielt werden. Das Armband kann z.B. die Abrechnung erleichtern, indem darüber die Kosten für Verbrauchsmaterialien oder zusätzliche Dienste wie die Bereitstellung eines Telefons erfasst werden. Barcodeauszeichnung kann auch Krankenhausmahlzeiten schmackhafter machen: In einigen Einrichtungen scannen die Mitarbeiter der Essenausgabe die Patientenarmbänder und geben die Essensbestellungen in einen PDA ein. Damit kann sicherstellt werden, dass Patienten genau das bekommen, was sie wünschen, ohne dass die Mitarbeiter Bestellungen in Papierform sortieren, erfassen und verarbeiten müssen. Viele Einrichtungen nutzen auch Barcodesysteme ohne Armbänder für das Materialmanagement, die Güterverfolgung und die Lagerkontrolle. Das White Paper von Zebra „Increasing Profits and Productivity: Accurate Asset Tracking and Management with Bar Coding and RFID” bietet einen genauen Überblick über diese Systeme und erläutert Beispielrechnungen für den damit verbundenen ROI.
Armbänder können auch in physikalische Sicherheitssysteme eingebunden werden, wobei hier häufig Armbänder mit RFID-Chips (Radio Frequency Identification) zum Einsatz kommen. RFID ist eine Technologie, die bereits aus Freihand-Schlüsselkarten zum Öffnen von Türen und für das Öffnen von Parkschranken bekannt ist. Die RFID-Chips können in Barcode-Armbänder integriert werden, um eine unsichtbare und unauffällige Form des Schutzes zu bieten. Beispielsweise wird der Chip im Armband gelesen, wenn ein bestimmter Patient die Station verlassen will. Dies löst dann einen Alarm im Schwesternzimmer aus oder verschließt einfach die Tür. In Gesundheits- einrichtungen werden RFID-Armbänder in der Regel genutzt, um Kinder, Alzheimer-Patienten oder andere verwirrte Patienten zu schützen.


