Erstellung von Barcode- Armbändern...



Die Merkmale eines widerstandsfähigen Armbands sind einfach zu verstehen, jedoch überraschend schwierig zu erzielen. Viele Studien haben gezeigt, dass zwischen zwei und sechs Prozent der Patienten über ihre Armbänder nicht richtig identifiziert werden. Verlorene Armbänder sind das häufigste Problem und für rund die Hälfte aller Armband-Fehler verantwortlich. Jedoch behindern auch fehlerhafte Informationen und unlesbarer Text die Mitarbeiter, die bei der Pflege auf die Angaben der Armbänder vertrauen. Eine Studie des College of American Pathologist’s (CAP) in 142 Einrichtungen deckte 22.267 Fehler bei der Patientenidentifizierung auf. In erster Linie muss das Armband während des gesamten Krankenhausaufenthalts beim Patienten verbleiben und lesbar bleiben. Es muss außerdem den Patienten zweifelsfrei – wie beim HIPAA (s.o.) – identifizieren. Nur Barcode-Armbänder, die mit zweckmäßigen Druckern erstellt werden, können diese Bedingungen komfortabel und kostengünstig erfüllen.


Die Konzeption und Produktion von Barcode-Armbändern unterscheidet sich fast nicht von der Erstellung herkömmlicher Bänder. Es gibt vier Entscheidungen, die getroffen werden müssen, um ein Armband-Drucksystem zu planen und nur eine davon ist rein barcodespezifisch:

1. Welche Informationen werden in das Armband aufgenommen?

2. Welche Art von Barcode wird für die Kodierung eingesetzt?

3. Wie soll das Armband gedruckt werden?

4. Welche Materialien sollen eingesetzt werden?



Die folgenden Kapitel sollen zur Beantwortung dieser Fragen beitragen, so dass Sie ein Armbandprogramm erstellen können, das die Basis für vielfältige Qualitäts- und Effizienzverbesserungen in Ihrer Einrichtung bietet.



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