Probenverwaltung...



Barcodes sind wichtige Qualitätssicherungswerkzeuge für die Nachverfolgung von medizinischen Proben. Qualitätssicherung kann bis zum Patientenbett ausgeweitet werden durch den Einsatz von Barcodes, um Proben Patienten zuzuordnen. Beispielsweise könnte eine Pflegekraft vor der Entnahme einer Probe das Armband des Patienten scannen und auf einem mobilen Rechner überprüfen, dass diese Probe tatsächlich benötigt wird und nicht schon entnommen wurde. Während die Probe entnommen wird, könnte ein mobiler Drucker mit Hilfe der Informationen aus dem gescannten Patientenarmband und der Testanforderung im mobilen Rechner automatisch ein Barcode-ID-Etikett für die Probe erstellen. Das Etikett könnte unmittelbar auf die Probe aufgebracht werden, was deutlich die Möglichkeit, dass die Probe fehlerhaft zugeordnet wird, reduzieren würde. Eine Alternative ist die Produktion eines Sets von Barcode-Etiketten während der Einweisung und deren Zuordnung zur Patientenakte, um sie bei Bedarf einzusetzen. Dies wird allerdings nicht empfohlen, da es nicht so fehlersicher ist. Das falsche Etikett kann auf die falsche Probe gelangen, Etiketten können verloren oder falsch platziert oder im schlimmsten Fall der falschen Patientenakte zugeordnet werden.

Im Labor spart das Scannen des Barcodes auf dem Probenbehälter Zeit bei der Eingabe der Patienteninformationen in das Computersystem. Die erforderlichen Tests können gleich auf dem Probenetikett in einem zweidimensionalen (2-D) Barcode kodiert werden, um jede Chance einer Unsicherheit, welcher Test durchgeführt werden sollen, auszuschließen. Barcode-Dateneingaben können auch die Dokumentation der Testergebnisse unterstützen und die Genauigkeit der Patientenakte steigern, während gleichzeitig die Labormitarbeiter Zeit sparen.



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